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eiko_icon eiko_list_icon Gefahrstoffübung

Gefahrgut > Leckage
Übung
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Einsatzort Details

Küferstraße Oberbillig
Datum 23.03.2016
Alarmierungszeit 19:00 Uhr
Einsatzbeginn: 19:10 Uhr
Einsatzende 21:10 Uhr
Einsatzdauer 2 Std. 10 Min.
Alarmierungsart Termin vorher festgelegt
Einsatzführer Stefan Hoffmann
Einsatzleiter Guido Manternach
eingesetzte Kräfte

Freiwillige Feuerwehr Oberbillig
Fahrzeugaufgebot   TSF (Tragkraftspritzenfahrzeug) Oberbillig  MTF (Mannschaftstransportfahrzeug) Oberbillig  Geräteanhänger TH Oberbillig

Einsatzbericht

Es wurde eine Lage angenommen, bei der ein Anrufer drei vermisste Personen in einer Garage meldet. Er nimmt beißenden Geruch in der Nähe des Garagentores war. Beim Eintreffend er Einsatzkräfte vor Ort  stellt sich heraus, dass das Garagentor wieder verschlossen wurde, die Hilferufe sind verstummt. Sofort machen sich zwei Trupps bereit um unter PA (Pressluftatmungsgeräte) die Garage zu betreten. Parallel dazu erkundet der Einsatzleiter die Lage und die anderen Kameraden bauen eine Wasserversorgung und die Einsatzstellenbeleuchtung auf. Der erste Trupp (Angriffstrupp) meldet sich bei der Atemschutzüberwachung an, gibt die Behälterdrücke an und begibt sich ins Gebäude um die Lage weiter zu erkunden. Dabei stellt sich heraus, dass mehrere Behältnisse mit Chemikalien offenstehen. Anhand der UN-Nummer werden die Stoffe als schwere Gase, die die Luft verdrängen können, sonst aber keine schädliche Wirkung haben identifiziert. Der Trupp kann im Anschlus die Menschenrettung von zwei Personen vornehmen und diese ins Frei bringen. Kurz darauf, beim Versuch die dritte vermisste Person aufzufinden, reißt die Funkverbindung zum Angriffstrupp ab, so dass der zweite Atemschutztrupp (Sicherheitstrupp) zur Rettung der Kameraden das Gebäude betritt. Die beiden Kameraden werden bewusstlos aufgefunden und nacheinander per Chrash-Rettung ins Freie gebracht. In anschluss wird die dritte vermisste Person gesucht und gefunden. Diese befindet sich mit dem Kopf zwischen Eisenstäben eingeklemmt, so dass der Trupp die Säbelsäge und eine Schleifkorbtrage nachfordert. Mit diesen Hilfsmitteln ist auch die letzte Person schnell befreit und aus dem Gefahrenbereich gebracht. 

Im Anschluss  wurde sämtliches Material wieder ordnungsgemäß verstaut und nach Rückfahrt zum Gerätehaus ausführlich über die Übung reflektiert und Verbesserungsmöglichkeiten konstruktiv angesprochen.

 
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