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Brandeinsatz
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Einsatzort Details

Ferienhausgebiet Oberemmel
Datum 19.04.2017
Alarmierungszeit 14:10 Uhr
Einsatzende 16:10 Uhr
Einsatzdauer 2 Std. 0 Min.
Alarmierungsart Sirene, Funkmeldeempfänger und SMS
eingesetzte Kräfte

Freiwillige Feuerwehr Oberbillig
Freiwillige Feuerwehr Niedermennig
    Freiwillige Feuerwehr Nittel
    Freiwillige Feuerwehr Konz
    Berufsfeuerwehr Trier
      Freiwillige Feuerwehr Wiltingen
      Freiwillige Feuerwehr Saarburg
        Freiwillige Feuerwehr Oberemmel
        Wehrleiter Konz
          Freiwillige Feuerwehr Könen
          Freiwillige Feuerwehr Wasserliesch
          Fahrzeugaufgebot   MTF (Mannschaftstransportfahrzeug) Oberbillig  TLF 16/25 (Tanklöschfahrzeug) Nittel  LF 16 / 12 (Löschgruppenfahrzeug) Konz  TLF 24 / 50 (Tanklöschfahrzeug) Konz (a.D.)  MTF-L (Mannschaftstransportfahrzeug mit Ladefläche) Konz  MZF 3 (Mehrzweckfahrzeug) Konz  TSF-W (Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wasservorrat) Wiltingen  TSF-W (Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wasservorrat) Oberemmel  MTF (Mannschaftstransportfahrzeug) Oberemmel  TSF-W (Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wasservorrat) Könen  MTF (Mannschaftstransportfahrzeug) Wasserliesch
          Brandeinsatz

          Einsatzbericht

          Oberemmel. Es ist 13:10 Uhr als in einem Wochenendgebiet bei Oberemmel im Wald eine schwarze Rauchsäule aufsteigt. Erste Anrufe gehen bei der Polizei ein, die Feuerwehr wird zur Erkundung alarmiert.

          Schnell steht fest, dort ist nicht nur eine Verbrennung von Grüngut, dort muss mehr brennen. Schließlich erreichen die Leitstelle Trier Anrufe von Bewohner der Straße „Im Schanzengraben“ das ein Haus der Siedlung in Vollbrand steht.

          Das bestätigt auch die ersteintreffende Ortsfeuerwehr aus Oberemmel. Schnell gibt es einen Großalarm für die Feuerwehren der Umgebung.

          Inmitten des Wochenendgebietes steht ein großes Haus lichterloh in Flammen.

          Das Problem ist die Wasserversorgung. Tanklöschfahrzeuge werden zur Einsatzstelle gerufen. Schnell liegt eine erste Wasserleitung, mit mehreren Atemschutztrupps beginnen die Löscharbeiten. Ein Augenmerk der Einsatzkräfte liegt dabei auf einem Gastank neben dem brennnden Haus. Eine große Hecke wird mit Motorsägen von der Feuerwehr abgeschnitten. So kommen die Löschtrupps von allen Seiten zum Brandherd heran. Ebenfalls kann so der Tank ständig gekühlt werden.

          Unterdessen ist eine Wasserversorgungsstrecke aufgebaut worden. Im Pendelverkehr fahren die Tanklöschfahrzeuge der Feuerwehr in die Ortsmitte zum dortigen Edeka- Markt. Von dort aus werden sie über einen Hydranten mit Wasser voll gepumt und versorgt.

          Unmittelbare Nachbarn stellen den Einsatzkräften ihre Wassersysternen zur Verfügung. So werden von vier Familien mehr als 18.000 Liter Wasser zur Verfügung gestellt. Ebenso wird ein großer Teich leer gepumt.

          So erzählt Walter Maywald, ein Nachbar, das man sich hier in der Siedlung in allem aushelfe. So war es garkein Thema das auch seine Systerne leer gepumt werden durfte.

          Gegen 15:30 Uhr war das Feuer soweit gelöscht, Nachlöscharbeiten zogen sich noch bis zum Abend hin. Das Haus brannnte konplett nieder.

          Ein Feuerwehrmann erlitt bei den Löscharbeiten eine leichte Rauchgasvergiftung und wurde vom DRK betreut. Weitere Verletzte gab es keine.

          Viele Wochendhäuser sind das ganze Jahr über bewohnt, so auch das betroffene Haus. Nach ersten Informationen war das Paar des Hauses auf der Arbeit gewesen, als das Feuer ausbrach.

          Zur Brandursache können bislang keine Angaben gemacht werden.


          (Dank an Florian Blaes - www.blaulicht-trier.de für Text, Fotos und Videos)

           

           
           
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