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eiko_icon eiko_list_icon Verkehrsunfall Übung

Techn. Rettung > Verkehrsunfall
Übung
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Einsatzort Details

Moselstraße
Datum 02.11.2016
Alarmierungszeit 19:00 Uhr
Einsatzende 21:00 Uhr
Einsatzdauer 2 Std. 0 Min.
Alarmierungsart Termin vorher festgelegt
Mannschaftsstärke 12
eingesetzte Kräfte

Freiwillige Feuerwehr Oberbillig
Fahrzeugaufgebot   TSF (Tragkraftspritzenfahrzeug) Oberbillig  MTF (Mannschaftstransportfahrzeug) Oberbillig  Geräteanhänger TH Oberbillig
Übung

Einsatzbericht

Beim aktuellen Übungsabend wurde ein Verkehrsunfall simuliert. Zuerst wurden im Schulungsraum noch einmal kurz die Einsatzgrundsätze eines Technische-Hilfeleistungs-Einsatzes besprochen, bevor dann eine Alarmierung per Funk erfolgte.

Das Szenario sah vor, dass ein Van, der mit einem Fahrer und einem Kind auf dem Beifahrersitz besetzt war, gegen einen Baum gefahren ist. Dabei haben sich einige Äste so ungünstig in den Fahrerraum gebohrt, dass der Fahrer dadurch eingeklemmt wurde. Eine Besonderheit stellte der Ort des Unfalls dar, da es sich um einen Baum nahe eines Wirtschaftsweges handelt. Aus diesem Grunde musste parallel zur Menschenrettung und Betreuung durch den Angriffstrupp und Absicherung der Einsatzstelle durch Maschinist und Melder auch sofort Lichtmasten aufgebaut werden, damit die Einsatzstelle komplett, von zwei Seiten ausgeleuchtet war. Zeitgleich unterbaute der Wassertrupp das Fahrzeug und sicherte es so gegen Wegrollen und Schwankbewegungen, um gegebenenfalls eine patientenschonenende Rettung zu ermöglichen. Schon bei der Anfahrt wurden die Fahrzeuge so plaziert, dass der nachrückende Rettungsdienst und ggf. Feuerwehrfahrzeuge mit Hydrauliksatz und zusätzlichem technischen Gerät die Unfallstelle leicht erreichen können.

Das unter Schock stehende Kind auf dem Beifahrersitz wurde abseits vom Geschehen in Schocklage gebracht und betreut. Die Äste, die den Fahrer einklemmten, wurden mittels einer Säbelsäge beseitigt und der nicht ansprechbare, aber kreislaufstabile Fahrer  wurde nach Ausbau der Rückbank mit vier Helfern noch im Auto in eine Schleifkorbtrage gelegt und anschließend dem Rettungsdienst übergeben. Zuvor wurde noch ein Stiffneck genanntes Stabilisierungstool eingesetzt, dass hilft die Halswirbelsäule des Patienten zu stabilisieren und eine Überstreckung des Kopfes aufrechtzuerhalten.

Nach der Rückfahrt ins Gerätehaus erfolgte eine Einsatznachbesprechung, bei der Besonderheiten und Schwierigkeiten der einzelnen Truppsmit den anderen Kameraden besprochen wurden, um so den gemeinsamen Lernerfolg zu maximieren.

Die Übung verlief sehr erfolgreich und alle Beteiligten haben hervorragend zusammengearbeitet und einiges gelernt. 

 

 
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