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Übung
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Einsatzort Details

Kindergarten Oberbillig
Datum 05.10.2016
Alarmierungszeit 19:00 Uhr
Einsatzende 21:30 Uhr
Einsatzdauer 2 Std. 30 Min.
Alarmierungsart Termin vorher festgelegt
eingesetzte Kräfte

Freiwillige Feuerwehr Oberbillig
Fahrzeugaufgebot   TSF (Tragkraftspritzenfahrzeug) Oberbillig

Einsatzbericht

Angenommen wurde eine Lage, bei der es im 2. Obergeschos des Kindergartens zu einem Brand gekommen ist. Da ein innenangriff durchgeführt werden sollte, rüsteten sich vier Feuerwehrleute mit Atemschutzgeräten aus während zeitgleich die anderen kameraden die Wasserversorgung aus einem Unterflurhydranten sicherstellten, die Pumpe aus dem Feuerwehrfahrzeug luden und genügend Schläuche und Schlauchreserve bereitlegten. Anschließend wurde vom Schlauchtrupp der Verteiler besetzt und ein weiterer Trupp ging mit einem C-Rohr zu einem Außenangriff vor. Der Angriffstrupp, der aus zwei Feuerwehrleuten besteht, ging unter PA (Pressluft-Atmer) über die Außentreppe bis ins zweite Obergeschoß vor. Wegen der angenommenen starken Verrauchung mussten die Geräte bereits im Erdgeschoss angeschlosen werden. Der zweite Trupp unter PA stellte den Sicherheits-Trupp, dessen ausschließliche Aufgabe es ist, im Falle von Komplikationen den Kameraden des Angriffstrupps zur Hilfe zu kommen. Angenommen wurde weiterhin ein Unfall des einen Kameraden des Angriffstrupps, der dann von seinem Truppkameraden und dem Sicherheitstrupp gerettet wurde, indem er die Treppe hinuntergetragen wurde. 

Im Anschluss an das Szenario behielten die Atemschutzgeräteträger aus Trainingsgründen die Geräte noch während der Aufräumarbeiten an, so dass eine noch deutlich längere Einsatzzeit unter PA simuliert wurde.

Die verwendeten Atemschutzgeräte und -Masken wurden anschließend sofort nach Konz in die Atemschutzwerkstatt gebracht und das TSF (Tragkraftspritzen-Fahrzeug) mit neuen Atemschutzgeräten ausgestattet.

Diese einsatzrealistischen Übungen sind für alle ausgebildeten PA-Träger (die durch ein A auf dem Helm gekennzeichnet sind) mindestens einmal im Jahr verpflichtend. Außerdem muss die Atemschutzübungsstrecke, als Belastungsübung und eine Unterweisung regelmäßig einmal im Jahr durchgeführt werden. Zudem ist mindestens alle drei Jahre, bei höherem Alter oder etwaigen Erkrankungen auch jährlich, eine besondere, intensive ärztliche Untersuchung (G26.3) vorgeschrieben, die neben Lungenfunktionstest und Belastungs-EKG auch die Überprüfung aller Sinne umfasst.

 

 
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